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Die richtige Arbeitsumgebung

In diesem Tipp möchte ich ohne zu sehr auch Farbmanagement und Profile einzugehen auf die Arbeitsumgebung eingehen.

Warum sieht mein Bild ausgedruckt/ausbelichtet anders aus?

Diese Frage wird sich jeder schon einmal gestellt haben.

Hierfür können sehr viele Fehlerquellen in Frage kommen. Auch das bestkalibrierte System kann durch das Umfeld beeinträchtigt werden. Selbst wenn alles bestens eingestellt ist, kann unsere Wahrnehmung der Farben von simplen Faktoren wie z.B.: vor einer knallroten Wand platzierter Monitor, ausgetrickst werden.

Was kann ich tun?

Um eine neutrale Farbwahrnehmung zu gewährleisten muss man meiner Meinung nach keine Laborbedingungen nachstellen. Oft reicht dass rund um den Monitor nicht eine einzige Farbe dominiert. Nun den Raum neutralgrau würde wohl auch aufs Gemüt drücken und ob das den Bilder zuträglich ist, wage ich zu bezweifeln.

Ebenso sollte kein direktes Licht auf dem Monitor fallen. Direkt auf den Monitor einfallendes Tages- oder Halogenlicht (Spot) verfälscht ebenso die Farbwahrnehmung. Hier hilft eine Blende rund um den Monitor. Für viele Monitore ist eine Blende erhältlich, man kann sie sich aber auch ohne großen Aufwand selbst basteln.

Der Raum sollte auch nicht mit Tageslicht (Sonneneinstrahlung) überflutet sein. Ideal finde ich einen leicht abgedunkelten Raum.

Auch wenn es vielleicht nicht besonders viel erscheint. Aber der Ort an dem ihr eure Bilder bearbeitet, beeinflusst euer Ergebnis. Je neutraler die Umgebung, und je weniger sie sich verändert desto reproduzierbarer, und farbneutraler sind eure Ergebnisse. Wir alle kennen den Effekt wenn man minutenlang in einen Swimmingpool sieht und sich danach die Umgebung ansieht. Unser Gehirn hat das Blau als vorherrschende Grundstimmung wahrgenommen und die Farbwahrnehmung wurde dahingehend verändert/gefiltert.

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